Festgottesdienst zum Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel
Viele Gläubige aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft folgten am Hochfest Mariä Himmelfahrt der Einladung zum gemeinsamen Gottesdienst im Finninger Schulhof. In einer wunderbaren und stimmungsvollen Atmosphäre feierten wir dort miteinander die Eucharistie. Die Chorgruppe „Glorias“ stellte mit ihren Liedern Gottes Wirken an Maria in den Mittelpunkt und verlieh der Liturgie einen festlichen sowie lebendigen Rahmen.
Ein besonderer Duft lag in der Luft, denn die zahlreichen, liebevoll gebundenen Kräuterbuschen prägten das Bild. Der Brauch der Kräuterweihe erinnert an die christliche Überlieferung. Als die Apostel das Grab der Gottesmutter öffneten, fanden sie keinen Leichnam vor, weil Maria nach ihrem Tod mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden war. Stattdessen strömte den Aposteln der Wohlgeruch von Blumen und Heilkräutern entgegen. Etwas von dieser besonderen Symbolik war auch in Finning spürbar, als der Duft der Kräuterbuschen immer wieder die Gemeinde umhüllte.
Pfarrer Markus Willig betonte in seiner Predigt, wie passend es sei, dass die Pfarreiengemeinschaft mit ihren drei Marienkirchen Maria Immaculata in Greifenberg, Maria am Wege in Windach und Mariä Schmerzen in Unterfinning in besonderer Weise dazu eingeladen ist, den eigenen Lebensweg an der Hand der Gottesmutter zu gehen. Zugleich könne dies ein Ansporn sein, die Patrozinien unserer Marienkirchen bewusst und gemeinsam zu feiern.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ gilt allen, die zum Gelingen dieses feierlichen Gottesdienstes beigetragen haben, sowie allen Gläubigen, die der Einladung gefolgt sind und mitgefeiert haben.
Text: Monika Hackenberg
Bilder: Werner Lindner