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Architektur Kirche Maria am Wege Windach

Ein Raum unter dem Zeltdach

Wer die Kirche betritt, sieht sich in einem Raum, dessen warme Atmosphäre vom Holz des Zeltdaches bestimmt wird. Grundriss ist ein unregelmäßiges Zwölfeck, mit Ausweitungen für die Sakramentskapelle (Werktagskirche), die Beichtstühle und die Sakristei.

Zwölf Pfeiler und der Altar in der Mitte

Die 12 Betonpfeiler, die das Dach tragen, erinnern an die 12 Apostel, die Grundpfeiler der Kirche Jesu Christi. Der Ziegelboden senkt sich leicht zur Mitte hin, wo der Altar steht. Die Stätte des eucharistischen Opfers Christi ist Mittelpunkt der Kirche. Über dem Altar hängt eine Messingscheibe, wie eine große Hostie, in der das Altarkreuz eingelassen ist.

Taufstein und Osterlicht

Wenden wir uns links zur Sakramentskapelle. Nahe dem Portal steht der Taufstein, ein runder Brunnen aus Granit, in dessen Mitte ein Chromnickelstahlbehälter eingefügt ist, den das Wasser bis zum Überlaufen füllt. Hinter dem Taufstein steht ein Leuchter für die Osterkerze, mit einem Steinfragment (aus der Normandie), das vorne den Gekreuzigten mit Maria zeigt; seitlich ist ein Engel zu erkennen, der seine Hände schützend auf einen Betenden legt.